Wunderbar wandern!

„Man reist nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt das, was viele Menschen beim Wandern empfinden. Viel erfüllender als das Erreichen des Zieles ist es, auf dem Weg dorthin die Natur hautnah zu erleben und spannende Gegenden zu erkunden.

Gerade Rheinland-Pfalz und das Saarland sind mit ihren einmaligen Landschaften, wunderbaren Flüssen, Weinbergen, Schlössern und Burgen ein wahres Wanderparadies. Die Jugendherbergen sind der ideale Ausgangspunkt für erlebnisreiche Wanderungen, denn sie liegen in den attraktivsten Wanderregionen unseres Landes.

Wandern hat oft noch ein verstaubtes Image. Das finde ich schade und auch nicht gerechtfertigt. Wandern ist so „altmodisch“, dass es zwischenzeitlich wieder modern geworden ist. Wichtig ist es auch, Familien, Kindern und Jugendlichen das Wandern in der Natur mit erlebnisreichen Angeboten näher zu bringen. Für Ihre Meinung, Tipps und Anregungen dazu bin ich sehr dankbar. (Bitte hier eintragen).

Jugendherbergen wollen mit ihrem Angebot, den Qualitätsstandards und zeitgemäßem Komfort dazu beitragen, dass sich Wanderer gut aufgehoben fühlen. Alle Jugendherbergen wurden als wanderfreundliche Häuser vom Deutschen Wanderverband mit dem Siegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifiziert.

Ich freue mich sehr, wenn Sie bei Ihrer nächsten Wanderung in einer unserer Jugendherbergen einkehren und wünsche Ihnen viele schöne Wandererlebnisse in 2012.

Mit herzlichen Grüßen,
Jacob Geditz

8 Kommentare zu “Wunderbar wandern!”

  1. Recht haben Sie. Winterwandern ist wunderbar. Ruhe in Feld und Wald, die Gaststätten freuen sich über jeden Gast. In den letzten Tagen bin ich auf dem neuen Qualitätswanderweg „Neckarsteig“ in mehreren Etappen von Heidelberg Richtung Bad Wimpfen gelaufen. Kann ich wärmstens oder coolstens empfehlen.

  2. Wir waren am vergangenen Wochenende in der DJH Cochem zum Familienwanderwochenende. Die Töchter (20,19,15 und 12 Jahre alt) legen darauf großen wert. Freitags genossen wir das leckere Essen und ließen den Abend unserer Tratition gemäß mit Cocktails und spielen ausklingen. Sogar das dieser Tag mein Geburtstag war wurde registriert und bedacht. Wir starteten am nächsten Morgen nach dem ausgiebigen Frühstück zu unserer Wandertour. Außenthempertur -12°C. Wir liefen vier Stunden einen herrlichen Rundweg. Nach dem Abendessen gingen wir noch mit dem Nachtwächter die Rund durch Cochem. Müde fielen wir in unsere Betten. Nach dem Frühstück mit Ei (wichtig für die Töchter) besichtigten wir noch die Cochemer Burg. Dann war leider unser Wanderwochenende vorbei. Wandern und langweilig – nicht für unsere Familie.

    Es gibt viele Aktionswochenenden mit kleinen Kindern. Ich wünschte, es gäbe aktive Aktionen rund um die Teeniefamilie.

    Vielen Dank für die vielen tollen Jugendherbergen, die mit früher nicht mehr zu vergleichen sind.

  3. Hallo, guten Tag,
    ich habe einen Sohn mit 14 Jahren und einen Neffen mit 12 Jahren. Beide sind im „coolen“ Motzalter und wollen von Ausflügen mit den Eltern nicht viel wissen. Aber wenn ich eine Tour vorschlage die mit Abseiling an einer einfachen Kletterwand und mit Burgbesichtigung zu tun haben, sind beide mit Begeisterung dabei. Gerne gehen wir dabei nach Dahn ins Dahner Felsenland. Auch die naheliegende Jugendherberge ist ideal eine Tour oder eine am Folgetag durchgeführte Mountainbiketour mit Teenes zu unternehmen. Im Sommer ist das naheliegende Schwimmbad eine willkommene Abwechslung für die Nachmittagszeit.

    Viele Grüße

    Jacqueline

  4. Lieber Herr Geditz,
    früher war es möglich bei einer Streckenwanderung abends in einer JH
    einzukehren. Leider sind in den letzten Jahren viele Herbergen geschlossen worden(auch die von mir besonders geliebte Herberge in Manderscheid).
    Vielleicht ist es doch noch möglich eine Wochentour von Herberge zu Herberge auszuarbeiten. Versuchen Sie es!
    Viele Grüße
    Rolf Hack

    1. Lieber Herr Hack,

      für uns ist es wichtig, dass wir unser Netz an Jugendherbergen möglichst erhalten. Das bedeutet, dass die Schließung einer Jugendherberge eher einen Einzelfall darstellt. Übrigens die Jugendherberge Manderscheid besteht noch und erfreut sich großer Beliebtheit. Mit der Jugendherberge Kaub am Rhein kam sogar ein neuer Standort hinzu und somit auch eine wichtige Station am Rheinsteigsteig.

      Mit dem eingerichteten Link

      http://www.diejugendherbergen.de/die-jugendherbergen-auf-einen-blick/manderscheid/portrait/

      kommen Sie auf die Jugendherberge Manderscheid.

      Viele Grüße und weiterhin viel Spaß bei Ihren Wanderungen und Jugendherbergsaufenthalten.

      Jacob Geditz

  5. Winterwanderungen, ob mit oder ohne Schnee, sind schon etwas Besonderes, da haben Sie Recht! Meine Frau und ich wanderten im letzten Jahr immer wieder mal zwei bis drei Etappen auf dem Pfälzer Weinsteig, allerdings von Frühjahr bis Herbst. In diesem Jahr dachten wir, dass wir das auch im Winter können und starteten im Januar auf dem Pfälzer Höhenweg. Auch die ersten Etappen auf der Südtour des Pfälzer Jakobsweges liegen hinter uns. Es ist wirklich etwas anderes als in den milden Jahreszeiten. Und nach 20 km mit Gepäck im kalten Wind und/oder durch Regenfronten hindurch ist man wieder gelassener und ruhiger und vor allem geläuterter. So kann aus einer Wanderung schnell eine Gehmeditation werden und man lernt den Winter auf eine unmittelbarere Weise kennen, vielleicht sogar lieben. Wer also den weiten Weg zu sich selbst nicht scheut, der sollte auch (und vor allem) im Winter wandern.

  6. Ende Januar sind wir mit unseren Enkeln (6 und 3 1/2) von der , Jugendherberge Manderscheid zur Burgenwanderung (Nieder- und
    Oberburg) gestartet. Die Klettertour über den steilen Felsweg hat
    den Kindern Spaß gemacht und der Turm der Burgruine mit dem
    Ausblick war die Attraktion. Der Weg, obwohl steil und felsig, ist für
    kleinere Kinder, so meine ich, gut geeignet. Da kommt keine Langeweile auf und alle bleiben warm bei frostigen Temperaturen.
    Den angenehmen und unkomplizierten Auftenthalt in der Jugendherberge, der erste seit langer Zeit, haben wir genossen, und die beiden freuen
    sich schon auf das nächste Wander-Wochenende.

    Viele Grüße

    Christel Schnieber

  7. Mein Mann und ich wandern sehr gerne und hoffen diese Leidenschaft auch an unsere vier Söhne (6, 5, 3 und 1 Jahre) weitergeben zu können. Außerdem machen wir sehr gerne Urlaub in Ihren Jugendherbergen. Unter anderem, weil sie durch ihre oft traumhafte Lage idealer Ausgangspunkt für (bei uns momentan eher kurze) Wanderungen sind.
    In diesem Zusammenhang ist mir etwas eingefallen: Wie wäre ein einfaches kleines „Wanderführer“- Heftchen mit 1-3 kürzeren Wanderungen für kleinere Kinder rund um die jeweiligen Jugendherbergen? Mit kurzer Wegbeschreibung und Angaben zu Länge, Schwierigkeitsgrad und Kinderwagen-Tauglichkeit. Vielleicht noch gewürzt mit einem (Zwischen-)Ziel (Burg, Schwimmbad, Spielplatz…) oder ein paar Quiz-Fragen oder Spiel-Tipps. Die Jugendherbergen haben da sicher schöne Wanderempfehlungen – erprobt mit Familien-, Kindergarten- und Grundschulgruppen – im Hut. Solch ein Wanderführerchen wäre mir (und sicher auch anderen Familien mit kleineren Kindern) auch bei der Planung hilfreich, wo das nächste Jugendherbergs-Wochenende hin gehen soll (und eine Möglichkeit für eher dezentral gelegene Herbergen, für sich zu werben). Der in Ihrem Newsletter erwähnte Wanderführer ist toll. Allerdings sind die Touren für Familien mit kleinen Kindern eher noch zu anspruchsvoll, denke ich.

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