Danke – Das tut gut!

Über die große Resonanz zu dem Thema „ Als der neue Nachbar einzog“ in meinem Blog und die vielen aufmunternden Worte, die damit verbunden waren, habe ich mich sehr gefreut. Das zeigt, dass Ihnen genauso wie uns das Thema Familien und Kinder ein Herzensanliegen ist. Ihr Zuspruch ist für uns auch Ansporn, das Angebot in unseren Familien- und Jugendgästehäusern in Rheinland-Pfalz und im Saarland für Familien weiter auszubauen und zu verbessern. Auf diesen Wegen werden wir uns auch von Rückschlägen, wie jetzt in Bad Kreuznach, nicht abhalten lassen.

So werden wir ab dem kommenden Frühjahr das Angebot im Spielbereich für kleine Kinder in allen Häusern aufwerten und uns auch die Erfahrung aus unserer Online-Gästebefragung zu Nutze machen, um das Angebot für Familien und Kinder stetig zu verbessern. Ich freue mich sehr, wenn Sie Anregungen haben und mir diese mitteilen, damit wir Sie immer wieder für einen Aufenthalt in den familienfreundlichen Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland begeistern können.

10 Kommentare zu “Danke – Das tut gut!”

  1. Sehr geehrter Herr Geditz,
    vor über 30 Jahren war ich einmal mit meiner Schulklasse selbst Gast
    in der Jugendherberge Bad Kreuznach.
    Es war die Fahrt zum Schulabschluß, und es war ein unvergessliches Erlebnis. Die schöne Lage, der Spaß und die gute Bewirtung kurzum
    ein gelungener mehrtägiger Ausflug mit den Klassenkameraden.
    Ich kann die Entscheidung, das die angesprochene Genehmigung
    nicht rechtens sein soll nicht nachvollziehen.
    Zumal die Jugendherberge auf dem Kuhberg dort seit fast achtzig Jahren beheimatet ist, also lange vor den dort hin gebauten Häusern
    Bestand hatte. Wenn ich mir ein Haus baue, dann schaue ich mir doch vorher die Umgebung an, und überlege mir ob der Standort für meine
    Wünsche geeignet ist.
    Was also ist ein sogenannter Rechtsstaat wert, wenn er im Nachhinein
    auf Betreiben zugezogener Nachbarn Jahrzehntelang bestehende
    Rechtssachverhalte negiert, und das auch noch auf Kosten und zu Lasten erholungsuchender Kinder ? Nichts ist er Wert dieser soge-
    nannte Rechtsstaat, weil er sich von den Interessen Einzelner ent-
    weder kaufen oder erpressen läßt. Das ist einfach nur traurig und
    zutiefst beschämend.
    Mit freundlichem Gruß
    Klaus Kaulmann

  2. Sehr geehrter Herr Geditz,

    leider erhält der Einzelne heut zutage oft recht vor einer Organisation etc.. Also gilt es in den Jugendherbergsortsverbänden nachzuschauen ob weitere Klagen bzw. schlechte zukunftsaussichten für die DJH Standorte auszumachen sind und evbentuell mit guten Politikern in der Komune geheilt werden können.

    Ich habe über die DJH in Koblenz / Ehrenbreitstein nachgedacht und habe keine Problemlagen erkannt.

    Ihr nächster Nachbar Land / Kuppelsäle wird wohl nichts meckern. Oder ist da von einem noch zu findenden Pächter was zu erwarten wenn er Ausbestuhlung macht?
    Für die daneben befindliche Kirchengemeinde Hl. Kreuz in den Eigentumsräumen des Landes jedenfalls sehe ich als stv. Pfarrverwaltungsratsvorsitzender kein Probleme.

    Gerne gebe ich Ihnen statt dessen den Tipp mit einer noch so kleinen Spende die Glocke (Sayner Hütte 1860) auf dem Schlossplatz wieder zum Klingen zu bringen. Die Pfarrei sammelt im Moment Spenden (benötigt werden ca. 500,– Euro) um die Glocke rechtzeitig zur Bundesgartenschau wieder ertönen zu lassen. Spendenquittung wird ausgestellt. Es wäre ein nettes Zeichen wenn Sie eine noch so kleine Spende zukommen lassen könnten. Konto 136 804 bei BLZ Sparkasse Koblenz 570 501 20.

    Haben Sie schon den Lageplan für das Erreichen der DJH Koblenz erstellt? Gerne schuae ich mit meiner Ortskenntnis mal drüber.

    Bestens Ihr Manfred Diehl mdiehl@rz-online.de 0160 88 14 27 9

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Bau wurde nachträglich veranlasst, die Jugendherberge stand schon zuvor…. also wusste der neue Eigentümer wo er hin baut. Der jetzige Beschluss ist falsch, engstirnig und es lässt die Vermutung offen, dass hier, wie in arabischen Ländern üblich, ….. sonstiges gelaufen ist.
    Auf der einen Seite sollen Kinder geboren werden, auf der anderen Seite werden sie eingeenkt und nicht nur im Ballspiel…. und auf der weiteren Seite sollen sie schlank bleiben… geistig fit… und weiteres mehr kann man hier noch aufführen.
    Die Jugendherberge ist herrlich für eine glückliche Phase im Leben eines Kindes und noch viel mehr in der Stärkung der Eltern, Großeltern usw.

    Ein Kind gesund und gefestigt ins Leben zu geleiten, ist harte Arbeit.

    Geld allein zählt hier nicht…….

    Mit freundlichen Grüßen

    M. Dahlke

  4. Das ist leider typisch für unsere Gesellschaft. Wenn irgenwo etwas gemacht oder auch nur geplant ist, bildet sich direkt Widerstand. Das gilt für sehr viele Bereiche des tägl. Lebens ( Strassenbau, Windanlagen, Müllverbrennungsanlagen, Bahnhöfe etc. etc. ) Die Liste ließe sich nahezu unbegrenzt weiterführen. Verwerflich und beinahe nicht zu ertragen ist dies dann aber leider, wenn es ausschließlich um Interessen Einzelner geht, wie in Ihrem Beispiel geschildert und überdies hinaus noch gegen Kinder gerichtet ist. Man darf sich dann schin einmal zu Recht fragen, in welch´einer Gesellschaft wir eigentlich leben.
    Ich hoffe, daß die betreffende Gemeinde ihre Entscheidung zurücknimmt und den Kindern wieder das Spielen ermöglicht.

    Grüße C. Kraemer

  5. Seit der Geburt unserer Tochter (heute 10 Jahre) haben wird die unterschiedlichsten Jugendherbergen besucht und waren bisher von allen Häusern sehr angetan. Spielende Kinder mit Krach und Radau gehören dazu; genau dies verkörpert „Leben“. Stille ist in unserer Gesellschaft leider viel zu häufig gegeben.
    Aber wie heißt es so schön: „Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn seinem Nachbarn es nicht gefällt“.

    Sie sollten auf die Stadt Bad Kreuznach einwirken und diese auffordern den Bebauungsplan für Ihr Gebiet zu ändern, sofern es einen solchen gibt.
    Gibt es kein geschriebenes Recht für diesen Bereich, sollten Sie auf die Politiker einwirken einen entsprechenden Plan zu erstellen.

    Im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl, gibt es sicherlich einige Damen und Herren, die sich gerne ein entsprechende Profil verdienen möchten.

    Viel Erfolg und ein starkes Durchsetzungsvermögen wünsche ich Ihnen von Herzen.

  6. Sehr geehrter Herr Geditz,
    ich war selbst mit meine Familie vor 2 Jahren in der Jugendherberge Bad Kreuznach und auch wir haben dort das Basketballspielfeld benutzt. Wir waren sehr zufrieden mit dem Haus und der sehr zuforkommenden Leiterin.
    Ich bin als Stadtplaner in einer Kommune in NRW tätig. Leider haben auch wir in unserer täglichen Praxis mit Klagen von Anwohnern gegen Kindereinrichtungen zu tun. Deshalb interressiert mich gerade auch die Begründung des Gerichts zu diesem Urteil. Könnten Sie mir eventuell das Gericht, das Aktenzeichen und das Erscheinungsdatum des Urteils zumailen. Bisher haben die meisten Oberverwaltungsgerichte und das BVerwG in ihrer Rechtssprechung oftmals die Interessen der Kinder vertreten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Klein

  7. Hallo Herr Geditz,
    wir waren in diesem Sommer mit unserer Familie (Oma, Geschwister, Nichten, Neffen und Enkel, zusammen über 20 Personen) Gast in der JH Bad Kreuznach. Natürlich haben auch wir den „Sportplatz“ genutzt und über alle Generationengrenzen hinweg Fußballtennis gespielt. Genauso wie das anschließende Grillen verlief das selbstverständlich nicht geräuschlos…
    Zwar habe ich gelegentlich mal an die Nachbarschaft gedacht, mich letztlich aber mit dem Gedanken beruhigt, das die JH schon so lange steht, die Anwohner alle später erst gebaut und sich wohl an eine gewisse (gelegentliche) Geräuschkulisse gewöhnt haben.
    Das war wohl eine Fehleinschätzung!!!!
    Wir drücken Ihnen jedenfalls die Daumen und hoffen auf ein Einsehen – vielleicht stammt das Urteil ja auch noch nicht von der letzten möglichen Instanz.
    Gruß
    Uwe Giertzsch

  8. Hallo Herr „GEDITZ“,

    als sog. „neuer Nachbar“ persönlich angesprochen, erlaube ich es mir, auch ein paar kurze Zeilen zur Kenntnis der Internet-Öffentlichkeit zu bringen:

    Es ist geradezu unverschämt, wie Sie unter dem Deckmantel der „Kinderliebe“ versuchen, Ihre finanziellen Interessen am Ausbau der Jugendherberge zu verschleiern. Ihre Angaben entsprechen nicht der Wahrheit und sind größtenteils dem Bereich der Phantasie zuzuorden. Es ist allerdings eine schiere eine Frechheit, derartiges ins Internet zustellen. Die Reaktionen der über 200 Teilnehmer dieser Diskussion wurden auf das Übelste missbraucht, da die Wahrheit doch gänzlich anders aussieht:

    Der Streit um den Lärm der Hotelanlage mit Gaststätte namens Jugendherberge begann schon in den 80er Jahren, als das komplette Areal erheblich vergrößert wurde und mehrere Nachbarn der geplanten Vergrößerung widersprachen. Weder Stadtverwaltung noch der Jugendherbergsverband nahmen Rücksicht auf die vorhandene Wohnbebauung (lt. Bebauungsplan übrigens ein reines Wohngebiet mit einem zulässigen Immissionspegel von 50 bzw. 35 dB/A).

    Als besagter neue Nachbar 1995 das Grundstück (zu keinem Schnäppchenpreis) erwarb, wurde ihm vom damaligen OB Schwindt zugesagt, er könne das Grundstück ruhig kaufen, es würde schon für Recht und Ordnung gesorgt werden. Zu unserer Bestürzung verstarb der OB viel zu früh, um seine Zusage einhalten zu können. Mit den Nachfolgern OB Ebbeke und OB Ludwig wurde versucht, eine für alle Beteiligten akzeptable Einigung über den Lärm von morgens bis abends rund um die Uhr, also 24 Stunden mit gemessenen 75 dB, zu erreichen, aber es ergaben sich nur leere Worte und Ausreden. Gleich lautend agierte auch das Ordnungsamt (Herr Correll und der Bürgerbeauftragte in MZ, Herr Galle ).

    Da sich weder die Politik noch die Verwaltung trotz der gesammelten 40 Unterschriften der Anlieger der Angelegenheit annahm, holte sich der Nachbar schließlich den Rat eines Rechtsanwaltes.
    Da man Bauabläufe beurteilen kann, wurden auf dem Stadtbauamt die Pläne über das Tennisfeld und die weiteren Bebauungen auf rund 3000 qm angefragt – leider ohne jedwede Auskunft, da besagter Nachbar nun doch kein Nachbar wäre.

    Nachdem der Rechtsanwalt den Antrag stellte, stellte sich – siehe da – für die bereits überbaute Fläche von 3000qm heraus, dass keinerlei Genehmigung sowie keinerlei Baupläne vorhanden waren. Alleine hierum war es jedoch dem verstorbenen OB Schwindt seinerzeit gegangen.
    Der Platz von 3000qm wurde dann jedoch ohne Baugenehmigung für Tennisplatz, Grillhütte, Basketballplatz, Sandkasten und Spielgeräte sowie Ballsportfläche mit Kuststofffläche, 2 Tischtennisplatten, Billardtisch, Schachbrett usw. schlicht „schwarz“ (also ohne jegliche Genehmigung und noch dazu über einem Regenrückhaltebecken) gebaut.

    Was sagt der Versicherungsschutz für die KINDER dazu, Herr GEDITZ?

    Nachdem die Verwaltung schließlich eine Genehmigung mit mehreren Auflagen erteilt hatte, der Jugendherbergsverband bzw. Sie, Herr GEDITZ, aber trotz vollmundiger Ankündigung kein Schallgutachten vorlegten, aber einen Tennisplatz genehmigt haben wollten , wurde die Genehmigung von der Stadtverwaltung schließlich auf gerichtliches Anraten hin zurück genommen bzw. aufgehoben. Wie man hieran zwanglos erkennen kann, liegt die „Schuldfrage“ – so es denn eine gibt – ganz alleine bei dem Jugendverbandsvorsitzenden, also Ihnen, Herr GEDITZ. Man ist offensichtlich nur an monetären Dingen interessiert, um die Jugendherberge für ein breites Spektrum an Gästen noch attraktiver zu machen. Die Kinder sind hingegen nur vorgeschoben. Was hat den Jugendherbergsverband gehindert, den von Nachbar und Gericht unterbreiteten Vorschlag bzgl. der Nutzungszeiten der Freiflächen zu akzeptieren? Es sei darauf hingewiesen, dass nur ca. 5% Kinder und 20% Jugendliche, dafür aber 75 % Erwachsene bis 75 Jahre oder älter die Belegung der Jugendherberge ausmachen.

    Die vielen PKW vor Ort werden ebenfalls nicht von Kindern gefahren und den Krach verursachen die Erwachsenen. Mit einem Schallschutz um den Bolzplatz herum wäre allen Beteiligten gedient. Sehr geehrter Herr GEDITZ, weshalb sich die Jugendherberge hiergegen ebenso verschließt wie gegen den gerichtlichen Vergleichsvorschlag, beantworten Sie einmal mehr nicht. Sie hacken nur auf den bösen Nachbarn herum. Besagter Nachbar hat aber alles Zumutbare getan, im Sinne der Kinder den Spielbetrieb in angemessenem Rahmen zu erhalten. Ob das der Jugendherbergsverband auch von sich behaupten kann, wird er sich selbst zu fragen haben.

  9. Da Herr Ellrich seine geistigen Ergüsse aus dem anderen Blog hier wiederholt:

    Sehr geehrter Herr Ellrich,

    selbstverständlich muß eine Jugendherberge die Möglichkeit haben, sich zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zu entwickeln. Das war Ihnen sicherlich bewußt, als Sie dort hin zogen. Dass Sie sich von vermutlich nur mündlich gegebenen Zusagen eines inzwichen verstorbenen Oberbürgermeisters aufs Kreuz legen ließen, zeigt doch nur, wer hier wirklich ein finanzielles Interesst hatte, nämlich die Stadt, die die Grundstücke dort teuer als Baugrundstücke verkaufen wollte und das Gebiet dort trotz bestehender Jugendherberge als ruhiges Wohngebiet auswies. Wie Sie darauf kommen, dass an der Jugendherberge Baumaßnahmen ohne Genehmigung durchgeführt wurden, obwohl Ihnen (auch wenn Sie in der dritte Person als “der betreffende Nachbar” schreiben) die Einsicht in die entsprechenden Unterlagen verwehrt wurde, bleibt ein Rätsel.
    Meines Erachtens spielt die Stadt hier ein ganz mieses Spiel über Bande, indem sie das Gebiet zunächst trotz Jugendherberge als ruhiges Wohngebiet auswies, Leute dort bauen ließ und nun darauf hofft, dass die Anwohner die Jugendherberge wegklagen!
    Wer in die Nähe einer Jugendherberge zieht, muß mit Kinderlärm rechnen und auch damit, dass der Kinderlärm bzw. Lärm von Jugendlichen sich wegen der Entwicklung der Jugendherberge verstärkt. Ich kann das Urteil daher nur Kinder- und Jugendfeindlich nennen und hoffe, dass die Jugendherberge dagegen in Berufung geht.

  10. Gott sei Dank das jetzt endlich Richter entschieden haben das Lärm von Kinder nicht mehr von Ideoten verhindert werden kann.Ich Hoffe das damit die jugendherbergen auch nicht mehr mit Klagen zugeschüttet werden können.G.Sorge

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