Die Kunst der besonderen Gastfreundschaft

Immer wieder hört man „der Kunde steht im Mittelpunkt – Service und Qualität wird groß geschrieben“. Oft genug erkennt man aber, dass dies nur ein Lippenbekenntnis ist. Insbesondere in schwierigen Situationen, zeigt sich, was Gastfreundschaft wirklich Wert ist.

Dieser Tage hörte ich bei einer Veranstaltung eine schöne Geschichte, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Beim Frühstücksbuffet im Hotel wurde ein älterer Mann beobachtet, wie er sich mit zitternden Händen am Obstsalat bediente. Es war erkennbar, dass er krank war, aber den Ehrgeiz hatte, die Situation selbst zu bewältigen, es aber nicht schaffte. Dann kam eine Mitarbeiterin des Hauses, die die Situation ebenfalls beobachtete, sprach ihn an und sagte: „Wir haben den Obstsalat ganz frisch zubereitet und es wäre sehr schade, wenn Sie sich nur so wenig Obstsalat nehmen würden.“ Die Dame brachte daraufhin dem älteren Herrn einen Obstsalatteller an den Tisch, verbunden mit ein paar netten Worten über die sich der Mann sehr freute. Die Mitarbeiterin hat es in ihrer hilfsbereiten und sehr charmanten Art geschafft, dem Herrn zu helfen, ohne ihm das Gefühl der Hilfsbedürftigkeit zu geben.

Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass Gastfreundschaft dann gelingt, wenn sie von Herzen kommt, so wie wir es in den Jugendherbergen gerne für Sie leben.

2 Kommentare zu “Die Kunst der besonderen Gastfreundschaft”

  1. …das war mitgedacht, mitgefühlt und diese Frau hatte ein super

    PSYCHOLOGISCHES EINFÜHLUNGSVERMÖGEN!

    G R A T U L A T I O N 🙂

    Auch bei mir steht der Kunde im Mittelpunkt – ich vermittle Englisch mit S P A ß 🙂
    Deshalb finde ich es so sehr wichtig, dass man die Vermittlung über eine Brücke baut, z.B. MITDENKEN, z.B. MITFÜHLEN, z.B. PSYCHO-LOGISCHES EINFÜHLUNGSVERMÖGEN.
    Das kann man allerdings nur erreichen durch Spontanität seinem Gegenüber, wenn man zu allererst an den Kunden denkt und dann erst an den Verdienst.
    Es grüßt Sie alle herzlich – petra

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