Barrierefrei in Jugendherbergen reisen

Wenn Menschen mit Behinderung eine Reise planen, dann kommen Fragen auf, die für andere Reisende nicht so wichtig sind. Ist das Gebäude barrierefrei? Gibt es einen Aufzug, eine Rampe und breite Eingangstüren? Sind die Sanitäreinrichtungen behindertengerecht?

Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland möchten Menschen mit Behinderung den Aufenthalt so angenehm und unkompliziert wie möglich gestalten. Dabei achten wir darauf, dass in unseren Jugendherbergen behindertengerechte Zimmer zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns über Ihr Feedback. Wenn Sie Anregungen zu unserer Arbeit haben, bin ich gespannt auf Ihre Berichte und Ihre Ideen. (Bitte hier eintragen).

Mit herzlichen Grüßen

Jacob Geditz

11 Kommentare zu “Barrierefrei in Jugendherbergen reisen”

  1. Hallo, wir waren am Wochenende als Gruppe Lippoldt in Der sehr schön gelegenen Koblenzer Jugendherberge Ehrenbreitstein. Leider hatten wir ein sehr kleines Zimmer erwischt.Eigentlich sollten alle 5 Zimmer nebeneinander liegen, Alle Familien mit kleinen Kindern. Unser Zimmer lag als einziges in einer anderen Etage zwischen Jugendgruppe.Nachts sehr laut…..schade. Hatte sonst immer gut geklappt….
    Die Bediehnung im Bistro, wo wir an zwei Abenden sehr viel gekauft haben war auch sehr unfreundlich und genervt, das waren wir von Diez und Kaub ganz anders gewohnt.
    Ebenso gab es immer zwei Mittagsgerichte zur Auswahl , dort nur eins.
    Optisch ist die Jugendherberge sehr schön.
    Grüße E.Matten

    1. Liebe Familie Matten,

      vielen Dank für Ihre Rückmeldung den Aufenthalten in unseren Jugendherbergen. Die Familien- und Jugendgästehäuser in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind froh, so viele Familien beherbergen zu können. Die Familienarbeit ist uns sehr wichtig, insofern freuen wir uns, dass Sie unsere Arbeit insgesamt positiv bewerten. Das ist für uns und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Motivation, uns auch weiter für Sie und unsere Gäste einzusetzen.

      Die zum Teil kleinen Zimmer sind leider dem Baukörper auf der Festung Ehrenbreitstein geschuldet, der auch nicht veränderbar ist, da das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Wir wären auch froh, wenn die Zimmer etwas größer wären. Der Standard der Jugendherberge und die herrliche Lage sind natürlich auch Vorteile, die wir und unsere Gäste schätzen. Vielen Dank auch für Ihre Anregung zum Ablauf, das gibt uns auch die Möglichkeit, immer wieder nach Verbesserungen zu suchen.

      Wir freuen uns sehr, wenn Sie, Ihre Familie und Freunde auch weiterhin Gäste in unseren Häusern sind.

      Eine schöne Zeit für Sie.

      Mit herzlichen Grüßen
      Jacob Geditz

  2. Sehr geehrte Familie Matten,

    mit Interesse lese ich gerne die Blogeinträge. Und selten ist mir danach, auf diese zu reagieren und mich auch ein wenig zu ärgern.
    1. Wie kann man sich über die Größe eines Jugendherbergszimmers beschweren? Sicherlich haben Sie für jeden ein Bett, einen Schrank und einen Tisch vorgefunden, sowie eine eigene Dusche und WC. Das ist doch prima!
    2. Ich bin mir sehr sicher, dass jeder Betriebsleiter einer Jugendherberge versucht, dem Wunsch nah beieinander liegender Zimmer gerecht zu werden. Dies kann aus verschiedenen org. Gründen nicht immer gewährleistet werden. Dies liegt u.a. daran, dass die Zimmer unterschiedlich groß sind oder an dem Gruppengefüge.
    3. Das Wort „Jugendherberge“ impliziert gerade das Wort „Jugend“. Eine weitere Ausführung hierzu möchte ich mir aus logischen Gründen ersparen.
    4. Eine Bedienung, die an 2 Abenden hintereinander unfreundlich gewesen sein soll liegt auf der gleichen Wahrscheinlichkeitsebene wie die eines Lottogewinnes.
    5.
    In jeder mir bekannten Jugendherberge gibt es Alernativgerichte z.b. für Vegetarier oder Moslems etc. Man muss dieses jedoch anmelden, da man nicht erwarten sollte, dass jedes Menü in doppelter Ausführung vorbereitet wird.
    6.
    Dies ist ein Blog und keine Beschwerdeoberfläche. Unter dem Thema „Barrierefreiheit“ finde ich Ihr Anliegen fehl am Platze. Sie hätten Ihre „Probleme“ auch direkt vor Ort abklären können. Ich bin davon überzeugt, dass das geschulte und freundliche Personal in Koblenz auch für Sie das möglichst Beste getan hat.

    Wir wünschen Ihnen noch viele tolle Aufenthalte in den Jugendherbergen

    1. Hallo,

      viele grüße an die ehemaligen Betriebsleiter ! Ihr habt Recht. Aber der Gast ist halt König, Ihr wisst es doch ! 🙂

      LG

      Renate

  3. Hallo

    Ichfinde es etwas befremtlich, nur einige JH hervorzu heben.
    Ausgerechnet in der JH Mainz, in der Stadt von der Zentrale ist die Barrierefreiheit nicht gegeben.
    Also den Ball ziemlich flach halten.

    Gruß Joachim

    1. Lieber Joachim,

      vielen Dank für Ihre Anmerkung. Die Jugendherberge Mainz haben Sie wahrscheinlich übersehen. Sie ist in unserer Auflistung vorhanden. Sie haben Recht, das gehört ja auch zur Landeshauptstadt dazu.

      Herzliche Grüße
      Jacob Geditz

  4. Guten Tag,

    schön das man da jetzt mehr darauf achtet. Ich habe Multiple Sklersoe und hoffe das ich garnicht oder spät im Rollstuhl lande. Jedoch auch heute schon ist es oft sehr schwer in Jugendherbergen mit vielen Trepppen oder einem Familienprogramm was von einem eine normale Fußgänger Fitheit erwartet. Es wäre schön da auch Alternativen anzubieten damit ich meinem Mann und die Kinder öfter noch begleiten kann. So mußte ich auch schon in der Herberge bleiben da ich halt keine 2 Std. mehr eine Stadterkundung ohne Sitzmöglichkeit machen kann. So sieht man mir meine Behinderung nicht an und man möchte ja auch nicht immer das alle es erfahren in einen Gruppe. Für meinen Kinder soll die Kindheit und Jugend so normal wie möglich verlaufen. Schön wenn Sie die Anregung auch in Programmen umsetzen könnten.

    MFG

    Maritta

    1. Liebe Maritta,

      vielen Dank für Ihre Anregung. Ich wünsche Ihnen alles Gute und drücke Ihnen für Ihre Gesundheit die Daumen. Herzliche Grüße auch an die Familie.

      Viele Grüße
      Jacob Geditz

  5. Hallo,

    aus eigener Erfahrung kann ich über Aufenthalte mit Rollstuhl in den Jugendherbergen in Oberwesel und Sargenroth berichten. Bei beiden Jugendherbergen waren Herbergseltern/Betriebsleiter und Personal sehr nett und hilfsbereit und wir waqren sehr zufrieden. Ein großes Lob.

    Leider hilf die Auflistung unter http://www.diejugendherbergen.de/ausstattung-fuer-behinderte/ bzw. den einzelnen Jugenherbergsseiten nur bedingt weiter. Die Angaben müssten konkreter sein. D.h. z.B. sollte bei allen JH stehen, ob die Betten einzelen stehen, Etagenbetten mit/ohne hochklappbarem oberem Bett sind. Angaben zur Höhe der Betten/Waschebecken/Raumgröße wären auch hilfreich. Ebenso konkretere Angaben zu den WC (Haltegriffe u.ä.).

    Erwähnen sie auch Besonderheiten der JH. z.B. bei JH Oberwesel sollte ersichtlich sein, dass es auch ein medizinisches Bad inklusive Massageliegen und einer Hubwanne gibt. Dies hilft bei der Auswahl der geeigneten JH.

    Ansonsten ein ganz großes Lob! Und weiter so.

  6. Liebe Leute,
    ich habe im August 2012 in Traben-Trabach, Neustadt/Weinstr., Mainz und Hochspeyer Urlaub gemacht. Das Personal war sehr freundlich und angenehm. Dennoch möchte ich folgende Verbesserungsvorschläge machen:
    1. Bei der Online-Buchung muss es möglich gemacht werden direkt „rollstuhlgerechtes Zimmer“ anzukreuzen, da mein Kommentar bei der Buchung jedes Mal unberücksichtigt blieb und jedes Mal ein langwieriger Tausch der Zimmer erforderlich war.
    2. Bei der JH Neustadt und Hochspeyer kann der Aufzug nur mit einer elektronischen Karte genutzt werden. Wenn man ankommt, kann man sich nicht bei der Rezeption bemerkbar machen. Hier müsste die Bedienung mit „Euro-Schlüssel ermöglicht werden.
    3. In Mainz hat das rollstuhlgerechte Zimmer zum Bad nur eine Durchfahrt von ca. 65-68 cm. Das Bad ist sehr eng und für viele Rolli-NutzerInnen nicht barrierefrei. Dieses sollte vermerkt werden.
    4. Alle JH, die ich in diesem Urlaub genutzt habe, liegen auf dem Berg. Dieses sollte als Hinweis zur Barrierefreiheit aufgenommen werden. Mit dem Rollstuhlbike ist da wenig zu machen.

    Trotzdem habe ich einen schönen Urlaub verlebt!

    Herzliche Grüße

    Horst Frehe

    p.s. Der Standard in der JH Hochspeyer ist hinsichtlich der Barrierefreiheit topp!

    1. Sehr geehrter Herr Frehe,

      vielen Dank für Ihre Hinweise. Wir nehmen diese gerne zum Anlass, uns stetig zu verbessern.

      Mit herzlichen Grüßen
      Jacob Geditz

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